Rückblick auf die AI-Events Juni 2017


Berlin ist und bleibt neben der Landeshauptstadt auch Deutschlands Tech-Hauptstadt. Dass sie weltweit ebenso beliebt ist als Veranstaltungsort für wichtige Festivals und Summits in diesem Bereich, bewiesen im Juni das RIOT Tech Festival und der Chatbot Summit.


Rückblick RIOT Tech Festival, Berlin

In historischer Kulisse fand in der Malzfabrik im Berliner Bezirk Tempelhof das RIOT Tech Festival statt. Dort wo einst Zutaten für Bier hergestellt wurden, versammelten sich Startups, Tech Investoren, Professionals und Technologie-Unternehmen, um sich mit den derzeit spannendsten Abkürzungen zu beschäftigen, nämlich mit den Themen AI, IoT und AR/VR.

Ole Heydekamp hat als Vertreter der Telekom auf dem Event gesprochen, um in diesem dynamischen Umfeld auf die AI-Aktivitäten des Unternehmens aufmerksam zu machen. Er hielt eine Masterclass zum Thema “Conversational User Experience” und nahm an einem Panel über den Einfluss von Technologie und AI auf die Gesellschaft teil. Heydekamp sagt: „Wir konnten interessante Kontakte zu Start-ups knüpfen und auf unsere Plattform welove.ai sowie die dort ausgeschriebenen Stellen im Arbeitsfeld Artificial Intelligence aufmerksam machen.“

Neben den Diskussionsrunden und Masterclasses stellten ausgewählte Start-ups die neuesten technologischen und digitalen Entwicklungen vor. Heydekamp lobt Programm und Auswahl der Aussteller: „Es gab sehr interessante Start-ups, die sich in der Exhibition Area vorgestellt haben. Dazu hervorragende Workshops in den Masterclasses und auch viele Speaker und Panels, die inhaltlich ausgezeichnet waren. Die Fülle an qualitativ hochwertigen Vorträgen fand ich bemerkenswert.“ Schließlich habe sich die Konzentration auf wenige Themen bezahlt gemacht: „Durch die Fokussierung auf IoT, AI und AR/VR waren die Vorträge in ihrer Gesamtheit sehr innovativ“, so Heydekamp.

Die außergewöhnliche Atmosphäre lag sicher auch an der Wahl der Location. Die Malzfabrik liegt nicht direkt im Zentrum der Hauptstadt, hier konnte man sich also ganz auf das Festival konzentrieren. Heydekamp sagt: „Das Riot Tech Festival sticht positiv hervor, da sich hier sehr interessante Menschen aus dem Start-up- und Innovationsbereich versammeln. Die Atmosphäre war extrem entspannt und es gab sehr viele Möglichkeiten zum spannenden Networken.“ Er ergänzt lächelnd: „Das Ganze war irgendwie eine nette Mischung aus Festival und Tech-Conference. Es gibt eine Menge vielversprechender Unternehmen und Projekte da draußen. Wir brauchen uns mit unseren Aktivitäten nicht zu verstecken – es gab unglaublich viel positives Feedback für uns.“


Rückblick Chatbot Summit, Berlin

Ebenfalls in Berlin fand der Chatbot Summit statt. Das zweite internationale Chatbot-Treffen brachte die führenden Kräfte der jüngst entstandenen Chatbot-Wirtschaft zusammen. Es richtete sich an Startups, Tech-Investoren, Professionals und Technologie-Unternehmen aus den Bereichen AI, IoT und AR/VR. Auf vier Bühnen und in über 40 Sessions präsentierten mehr als 80 Sprecher das Neueste aus der Chatbot-Branche. Da Chatbots innerhalb des Bereichs eCARE & eSALES eine zentrale Rolle spielen, war dieses Event für die Deutsche Telekom hochinteressant.

Ole Heydekamp nahm auch an diesem Treffen teil und berichtet: „Es haben in den Bereichen Entwicklung, Technologie und User Experience, aber auch Produkt-Strategie relevante Sprecher aus allen Disziplinen und verschiedenen Ländern ihre Insights geteilt. Dadurch konnten wir sehr viel lernen und interessante neue Kontakte knüpfen. Außerdem war es natürlich ein tolles Forum, um die Telekom als wichtigen Player zu positionieren. Das Event ist absolut am Puls der Zeit und bietet signifikante Erkenntnisse für die tägliche Arbeit. Durch die sich präsentierenden Start-ups war es möglich, potenzielle Partner kennenzulernen.“

Franz Weisenburger, Senior Vice President Kundenerlebnisdesign, nahm neben Vertretern von Zalando und DHL auf einem Panel zum Thema „Brands & Bots” teil. Sie sprachen u.a. über die Zukunft der Chatbots: „Die Arbeit unserer Service-Agenten wird sich ändern“, prognostizierte Weisenburger, „sie werden einfache Aufgaben an Bots abgeben und selbst als Supervisor fungieren.“

Auf einem weiteren Panel stellte Miles Lynam-Smith vom eCare & eSales-Programm das Thema „Winning through Enterprise bots“ vor. Heydekamp erzählt: „Die Präsentation war herausragend, Miles hat die Telekom sehr würdig vertreten. Er wies auf die Relevanz von Daten für Chatbots hin und wie wir diese bei der Telekom nutzen, um unsere AI zu trainieren. Außerdem erläuterte er, wie wir mit Start-ups und kleinen Unternehmen zusammenarbeiten, um frische Ideen und neue Technologien nutzbar zu machen.”

Schließlich hebt Heydekamp noch eine weitere Präsentation aus der Vielzahl der Vorträge hervor: „Adrian Zumbrunnen von Google sprach über die Umwandlung von Website-Bereichen in Chatbots. Er stellte die Frage in den Raum, welcher Kontext dabei besonders Sinn machen würde. Beispielsweise wäre eine Kontaktseite ein perfekter Anwendungsfall für einen solchen Austausch-Chatbot.” Eines der UX-Mantras, das häufig bei solchen Veranstaltungen zu hören ist, wiederholte auch Zumbrunnen. „Zumbrunnen empfahl, nicht bloß ein Formular zu replizieren“, berichtet der Experte, „man solle überlegen, wie das Formular als Gespräch mit einer anderen Person dargestellt und wie man von einem Feld oder einer Frage zur anderen wechseln würde.“

Beerud Sheth, CEO von Gupshup, stellte Interbot vor, eine Plattform für Bots, auf der die Maschinen miteinander kommunizieren können. Entwickler können ihren eigenen Bot hochladen oder Bots verwenden, die auf der Plattform hochgeladen und geteilt wurden. Durch diese Form der Interkommunikation können Bots zusammenarbeiten, delegieren, handeln, verhandeln, sich reparieren und selbst aufrüsten. Sheth ist sich sicher: In der Zukunft werden Bots miteinander kommunizieren. Beispielsweise  wird sich ein Bot einer privaten Überwachungsanlage mit dem Bot der lokalen Polizei in Verbindung setzen können, um gemeinsam zu entscheiden, ob die Polizei anrücken soll. Andere Szenarien sind autonome Autos, die sich miteinander in Verbindung setzen, um bestenfalls  sicheres Überholen möglich zu machen.

Heydekamp fand dies bemerkenswert: „Gupshup versucht hier einen neuen Standard zu etablieren, der es ermöglicht, Bots miteinander zu vernetzen – wodurch sich ganz neue Use Cases ergeben.“
Sein Fazit zum Chatbot Summit fällt durchweg positiv aus: „Ich konnte sehr viele Einblicke besonders für die Entwicklung von herausragenden Kundenerlebnissen mittels Konversationen gewinnen. Auch die technologischen Insights, die vorgestellt wurden, waren sehr plastisch und hilfreich für die tägliche Arbeit. Die hohe Relevanz und das Interesse für Chatbots sowie die Vielzahl an Unternehmen, die im Bereich AI tätig sind, bestätigen absolut den Kurs der Deutschen Telekom, sich in diesem Fachgebiet weiterhin zu engagieren.“

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